Meditation im Liegen - Die Anleitung

Du hast dich bewusst für eine Meditationsübung im Liegen entschieden? Nach einem stressigen Berufsalltag oder belastenden Situationen hast du nun die Möglichkeit dich voll und ganz zu entspannen.

  • Wähle deinen geeigneten Ort sowie deine Unterlage (Bett, Decke, Matte, Wiese) ebenfalls absichtlich aus. Ist die Umgebung aufgeräumt?

  • Fühlst du dich wohl?

  • Vielleicht stellst du noch ein paar Kerzen auf oder lässt dich durch Naturklänge bei deiner Meditation begleiten.

  • Achte darauf, dass du bequeme Kleidung trägst und dir auch eine Decke zurechtlegst, falls du schnell frierst.

  • Komme während deiner Vorbereitung schon in einen sanften Atemrhythmus und spüre wie sich dein Geist immer mehr beruhigt.

Diese kleine Meditationsübung ist für Anfänger ideal, um ein Gefühl dafür zu bekommen, sich fallen zu lassen. Aber auch Fortgeschrittene können diese Übung perfekt in ihren Alltag integrieren und nach den eigenen Erfahrungen erweitern.

Meditation im Liegen - Anleitung


Du kommst nach einem stressigen Arbeitstag nach Hause. Dein Körper und dein Geist sehnen sich nach einer Erholung, doch Ärger, Wut und Sorgen lassen dich nicht zur Ruhe kommen. Achtsam stimmst du dich nun auf deine Auszeit mit ein paar tiefen Atemzügen ein.

Du liegst bequem auf deinem Bett und der Duft der angezündeten Kerze umhüllt den Raum. Du schließt deine Augen und kommst zur Ruhe. Im Hintergrund hörst du leise klingende Töne aus der Natur. Während du deine liegende Position einnimmst, spürst du tief in deine Arme, deine Beine und deine Muskulatur. Du atmest weiter wie es sich für dich stimmig anfühlst. Dein Atem fließt ohne dass du dich zu sehr darauf konzentrierst.

Gelassenheit kommt auf und deine Gedanken können sich zeigen. Der Ärger und die Wut welche dich heute begleitet haben, zeigen sich in deinen Gedanken. Du darfst sie nun annehmen und betrachten. Vielleicht tauchen Bilder vor deinem inneren Auge auf? Lass sie da sein, schau sie an und dann lasse sie weiterziehen. Auch wenn deine persönlichen Bilder in Form von deinem Chef, deiner Eltern oder deines Partners aufkommen, sieh sie dir möglichst wertfrei an. Dieser Moment deiner Mediation beinhaltet dieses Mal keinen Platz für Schuld oder Vorwürfe. Dankbares Annehmen hilft dir dabei deine Emotionen zu erkennen, zu lösen und zu heilen. Spüre nun wo diese Emotionen sitzen. Sitzt die Angst im Nacken? Sitzt die Wut im Bauch? Oder lassen deine Sorgen die Beine ganz schwer werden? Alles was du gerade fühlst, darf da sein und dir den Weg zu einem zufriedenen Ich weisen.

Dir kann nichts passieren! Du bist in Sicherheit! Liegend darfst du dich nun voll und ganz fallen lassen. Entspanne nach und nach bewusst deinen Körper und gehe dabei in eine Richtung. Entweder beginnst du bei deinen Füßen oder eben oben am Kopf! Spanne die Muskulatur an, schau welche Gedanken sich zeigen und entspanne. Atme und komme in deinen Lebensfluss. So arbeitest du dich durch deinen Körper und spürst die innere Ruhe immer mehr. Deine Arme, Hände und Finger fühlen sich leicht an und du kannst die gewonnene Energie fühlen. Ein wohlig warmes Gefühl breitet sich in deinem Körper aus. Auch deine Beine, Füße, Zehen sind nun geerdet und du liegst völlig entspannt.

Nun lädst du dir Kraft und Energie in dein Leben ein. Dein Wunsch ist es deinem Lebensfluss zu vertrauen. Du atmest weiter in deinem angenehmen Atemrhythmus. Lass dich fallen, dir kann nichts passieren. Sei ganz da und spüre deinen Moment. Wie fühlt es sich an? Ganz egal welche Emotionen sich nun zeigen, sie haben eine liebevolle Botschaft für dich. Du darfst sie nun neugierig entdecken. Nehme die Botschaften liebevoll an. Wenn dir danach ist, halte dich fest. Umarme dich oder streiche sanft über deine Arme und Beine. Sei dir selbst ein liebevoller Begleiter, welcher sich selbst ernst nimmt. Vielleicht magst du in deiner Übung auch einen Fokus setzen, falls du nach Antworten und Lösungen suchst? Atme und spüre deinen Körper während du deine Gedanken und Gefühle ansiehst. Er weiß die Antworten und zeigt sie dir in Form seines Befindens. Lass dich von deinem Bewusstsein zu deiner Intuition führen.

Wenn du deine Meditation beenden möchtest, darfst du dies mit Genuss tun. Öffne deine Augen und vielleicht spürst du deinen klaren Blick etwas. Setzt dich sanft wieder auf und bleibe einige Minuten noch sitzen. Du reckst und streckst dich und spürst wie die Energie durch deinen Körper strömt. Atme jetzt noch ein paar Mal tief ein und aus. Mit klarem Blick und neuer Energie stehst du nun auf und kommst wieder ganz ins Hier und Jetzt.

Wie du weißt, ist jeder Meditationsübung auf ihre ganz eigene Art perfekt. Wichtig ist jedoch, dass du alles was sich zeigt, bewusst annimmst. Je regelmäßiger du Meditationen in dein Leben integrierst, je mutiger wirst du deinen Körper, deine Empfindungen und deine Themen beobachten können. Vertraue deinem Gefühl! Nutze deine Intuition, sie wird dich in deinen Momenten der Auszeit sehr gut führen.

Vorlesen

Wenn Du keine Lust hast die Anleitung für die Meditation im Liegen zu lesen, dann kannst du ihn dir hier einfach vom Computer vorlesen lassen.