Die Vorzüge der Meditation

Seit über tausenden von Jahren, praktiziert die Menschheit verschiedene Meditationstechniken. Dadurch wird eine zuverlässige Möglichkeit geschaffen, sich mehr mit der eigenen Achtsamkeit auseinanderzusetzen. Ganz nach dem Motto „Wer bin ich, wo bin ich und wo führt es mich hin?“. Diese besondere Art der Aufmerksamkeit, wirst auch du kennen lernen. Darüber hinaus kannst du erfahren, wie schön es ist, sich selbst, aber auch anderen gegenüber positive Achtsamkeit zu schenken. Die verschiedensten Anwendungen, sollen deinen Geist sozusagen zentrieren, also „ausgleichen und mittig positionieren“, damit sie sich auf die wichtigen Dinge im Leben lenken können; nämlich deinem Bewusstsein, welches für den Augenblick geschärft wird – obendrein wird deine allgemeine Wahrnehmung intensiviert.

Positive Wirkung der Meditation

Die Meditation stellt die innere Balance wieder her.


Im Grunde genommen ist Meditation ein mentales Training. Mittlerweile hat die Hirnforschung auch bewiesen, dass die Meditation die Strukturen des Gehirns verändern kann. Die dadurch resultierenden Vorteile zeigen sich vor allem auf physischer und psychischer Ebene. Du erlangst mehr Zufriedenheit und auch Vitalität. Es gibt vier Kernelemente in der Meditation, die von Wissenschaftlern erforscht wurden.

  • Das Körper-Bewusstsein.
    Mit deinem Körper-Bewusstsein beziehst du dich auf deine persönliche Betrachtung aller körperlichen Vorgänge. Auch kann man dazu sagen, dass das Körper-Bewusstsein für „das Erkennen deines Ist-Zustandes“ steht. Allerdings bezieht sich dieses Bewusstsein auf ein weitaus größeres Spektrum, denn du nimmst selbstverständlich auch deine Gefühle (Emotionen) wahr, dazu zählt auch dein Ego, dein mentales Ich (Geist, Gedanken).
    Somit lässt sich dein Köper-Bewusstsein in drei Teilaspekte gliedern. Wenn du dich sich z. B. fragst: „Wie geht es mir heute?“, dann wäre die physische Frage dahinter: Gut oder eher schlecht? Die emotionale Frage lautet: Wie fühle ich mich? Bin ich schlecht gelaunt? Und die mentale Frage würde lauten: Warum fühle ich mich so, wie ich mich fühle? Kann ich in meinem heutigen Zustand alles erledigen was ich mir vorgenommen habe?

    Bei einem gut entwickelten Körper-Bewusstsein erkennst du dein Potential sofort und kannst deine Fähigkeiten ausweiten. Für diese Entwicklung ist deine Wahrnehmung ausschlaggebend. Erst, wenn du dich auf diesem Gebiet geschult hast, kannst du optimal auf deine Bedürfnisse eingehen. Durch diese Seiten, hast du ein gutes Werkzeug an der Hand, um dich weiterzuentwickeln.

  • Das Selbst-Bewusstsein.
    Dein Selbstwertgefühl bestimmt, wieviel Wert du dir selbst beimisst und beeinflusst somit viele Situationen in deinem Leben. Ein schwaches Selbstwertgefühl kann dich daran hindern, dich zu entfalten und ein glückliches selbstbestimmtes Leben zu führen. Eine geführte Meditation kann dir beispielsweise durch mehr Entspannung und Affirmationen helfen, dein Selbstwertgefühl bzw. Ihr Selbstbewusstsein zu verbessern und zu stärken.

  • Die Regulierung von Emotionen.
    Kennst du das? Sie bist wütend, sauer oder enttäuscht und ringst gerade damit, dich nicht der Öffentlichkeit zu öffnen?! Diese Emotionsausbrüche, wie sie gerne genannt werden, sind ganz natürlich, denn der Mensch wurde dazu gemacht, um auf bestimmte Situationen mit den verschiedensten Emotionen zu reagieren. Gefühle dienen auch der Kommunikationsgestaltung. Ein einziges Wort kann durch seinen Sprechlaut auf viele verschiedene Weisen verstanden werden. Bei einem emotionalen Gesichtsausdruck, kann man die Gefühlserregung und Absicht meistens eindeutig verstehen. Doch, um auf meine Frage zurückzukommen, möchte ich dir zusichern, dass du mehr Kontrolle über deine Gefühle erhalten kannst. Durch die Meditation schaffst du es, deine Emotionen durch gewisse Techniken und Atemübungen zu regulieren, um in emotionalen Situationen die Beherrschung zu wahren.

  • Die Regulierung von Aufmerksamkeit.
    Ein enorm wichtiger Aspekt mentaler Stärke ist die Fähigkeit zum richtigen Zeitpunkt „bei sich“ zu bleiben. Wenn ein Mensch sich ärgert, sagt man auch, dass dieser „aus der Haut“ fährt. Diese Redensart ist nicht unbegründet, weil bei einem außerordentlichen Ärgernis die Aufmerksamkeit nicht auf das Wesentliche gerichtet ist. Um sich aus diesem negativen Strudel zu befreien, kannst du deine Aufmerksamkeit bspw. auf ein bestimmtes Objekt (Armbanduhr) oder deinen Atem lenken. Genau dies lernst du bei der Meditation. Denn es ist wichtig, dass du von Anfang lernst, deine Achtsamkeit bei dir zu behalten oder diese zu mindestens auf Abruf herbeirufen zu können.

Diese vier Kernelemente tragen sehr stark dazu bei, wie die Meditation auf dich wirkt und vor allem wie du selbst die Meditation wahrnimmst.

Meditation und erfolgreiche Menschen

Meditation ist heutzutage so populär wie noch nie. Natürlich geht das Thema Meditation auch an Stars und Sternchen nicht klanglos vorbei. So ist der Trend vor allem auch in Hollywood bereits vor Jahren angekommen und erfreut sich an immer weiteren Anhängern. Stars wie Angelina Jolie und Ford-Präsident Bill Ford, sind schon lange begeisterte Meditationsanhänger, wie sie sich gerne selbst nennen. Auch der Apple-Chef Tim Cook ist seit Jahren von der positiven Wirkung der Meditation angetan. Es gibt noch zahlreiche Prominente, die sich öffentlich dazu bekennen. Wobei eine Bekennung heutzutage auch eher negativ belastet ist, denn bei einer Meditation (oder auch beim Yoga) sprechen wir von keiner religiösen Gesellschaft, sondern von einer Gemeinschaft, die mehr Ruhe und Gelassenheit einkehren lassen möchte. Die positiven Effekte sind nicht von der Hand zu weisen. Oder warum interessierst du dich für das Thema?

Die Beweggründe und positiven Wirkungen lassen sich leicht nachvollziehen, weil insbesondere Stars viel Stress haben und ständig mit ihrer Arbeit beschäftigt sind. Schauspieler haben einen 24/7 Job, da es nie feste Drehzeiten gibt und sie sich für manche Szenen eben anpassen müssen (Nachtarbeit, Feiertags etc.). Um nicht an einem Burnout zu erkranken, gehört die Meditation zur besten Präventionsmaßnahme. Meditation schafft ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und mentaler Entspannung – so kann ein Ruhepol genutzt werden, wenn wieder hektische Zeiten anstehen.

Die Meditation hat viele weitere Vorteile, von denen auch du profitieren kannst. Hier sind weitere gute Gründe für dich, warum du mit der Meditation beginnen solltest:

Meditation ist ein Stress-Killer

Das Stress äußerst negative Auswirkungen auf uns und unseren Körper hat, ist den meisten unter uns mittlerweile bewusst. Auch unser Geist leidet enorm unter Stress. Fällt es Ihnen auch schwer sich so richtig zu entspannen und zur Ruhe zu kommen? Dann geht es dir so wie vielen anderen Menschen auch. Zu groß ist die Anspannung auf der Arbeit, der Stress mit dem Partner oder der Mutter. Dieser Stress ist sehr schlecht für dich und vielleicht hast du mittlerweile auch Schlafstörungen entwickelt. Zu wenig Schlaf ist äußerst ungesund und kann auf Dauer krank machen. Wenn du nicht ausreichend schläfst, fehlt dir am Tag danach die nötige Energie, um deine Kräfte und deinen Geist bei dir zu behalten. Du verlierst schneller deine Konzentration, bist ständig müde, ausgelaugt und weniger aufnahmefähig. Solltest du diesen Zustand über einen längeren Zeitraum bei dir bemerken, ist das Burnout-Risiko gefährlich hoch. Meditation kann dir dabei helfen, den Stress abzubauen. Bereits durch einzelne Meditationsübungen, fühlen sich Menschen deutlich weniger gestresst und dadurch besser für den Tag gestärkt. Durch regelmäßige Meditationsübungen, wird auch die Hormonausschüttung des Cortisol (Stresshormon) reduziert.

Meditation und die Veränderungen in unserem Gehirn

Dass uns die Meditation in vielen unserer Lebenssituationen unterstützen kann, ist uns schon lange bekannt. Aber auch im Gehirn verändert sich so einiges, sobald wir mit dem Meditieren beginnen. 2005 wurde eine Studie über die Meditationsbedingten Veränderungen im Gehirn aufgenommen. Das Resultat erbrachte die Erkenntnis, dass meditierende Menschen eine vergrößerte Großhirnrinde besitzen, wenn diese dauerhaft (mind. 8 Wochen) täglich ca. 30-40 Minuten meditieren. Das bedeutet zugleich, dass die Gehirne der meditierenden Personen viel langsamer altern.

Die kortikale Dicke des Gehirns wird außerdem im Zusammenhang mit der Entscheidungsfindung, der Aufmerksamkeit und der Gedächtnisleistung in Verbindung gebracht.

Mediation und die Kreativität

Unser Gehirn besitzt u. a. eine Region, die mit dem limbischen System (unserer Funktionseinheit) agiert. Diese Gehirnregion wird auch Neocortex genannt; die für das kreative, strategische und visionäre Denken, sowie Problemlösungsfertigkeiten und unser Sozialverhalten mitverantwortlich ist. Um uns an Erinnerungen zu erfreuen oder sowas wie Motivation zu empfinden, dient uns das limbische System als „Speicher“.

Sobald wir emotional aus der Balance geraten, arbeitet unser Gehirn mit Hochdruck daran, diesen Zustand wieder in den Griff zu kriegen. Allerdings ist unser kreatives Denken behindert, weil wir durch das Stresshormon Cortisol nur noch „funktionieren“, aber uns nicht mehr „kreativ“ entfalten können. Durch regelmäßige Meditationseinheiten, können wir unser kreatives Denken „schulen“ und stärken, um in stressigen Situationen schneller agieren zu können.

Mit Mediationen einer Depression entgegenwirken bzw. eine Depression heilen

Oft wird bei einer Depression zu einer kognitiven Verhaltenstherapie geraten. Doch wie im Jahre 2014 bestätigt wurde, wirkt eine Mediation (im speziellen die geführte Mediation), genau wie eine kognitive Verhaltenstherapie. Hier wird vor allem auf die geführte Mediation hingewiesen, da man so während der Mediation von einer Stimme begleitet wird und einem das Gefühl des „allein sein“ so nicht in den Sinn kommt, was bei der Behandlung einer Depression einen großen Stellenwert hat.

Vor allem die Achtsamkeitsübungen bei einer geführten Mediation, sollten hier unbedingt in Erwägung gezogen werden. Insbesondere in großen staatlichen Kliniken kann nicht jedem eine individuelle Behandlung/Therapie gegen Depressionen angeboten werden. Die Mediation hilft hier weiter und bringt das Bewusstsein auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht und lässt die Depression somit verschwinden. Einen Gehirnstoffwechselfehler kann man nicht immer heilen, sondern größtenteils lindern. Du kannst lernen, dich mit diesen „Schwierigkeiten“ zu arrangieren und glücklich damit zu leben.

Meditation im Zusammenhang mit der Schmerzlinderung

Dass die Mediation wohltuend und entspannend für unseren Körper ist, hörst du nicht zum ersten Mal. Doch wie bei einer aktuellen Studie herauskam, kann die Mediation sogar dazu eingesetzt werden, um Schmerzen zu lindern. Eine Schmerzlinderung von bis zu 40% ist möglich. Im Vergleich dazu, lindern Schmerzmittel wie Morphium und andere Medikamente die Schmerzen normalerweise um bis zu 25%. Hierbei handelt es sich aber um Arznei, die sich unterschiedlich anhand von diversen Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen entfalten kann. Gerade deshalb ist es so sinnvoll, die Schmerzen mit Meditation zu behandeln. Gehirnscans haben gezeigt, dass die Gehirnregion, welche die Schmerzen verarbeitet, während der Mediation, ausgeschaltet ist und somit inaktiv wird. Meditation ist somit eines der besten Schmerzstiller – ganze ohne schlechte Nebenwirkungen!

Durch Meditation einen tieferen Schlaf

Meditation hilft dir besser schlafen zu können. Durch das regelmäßige Meditieren, hast du dein Stresslevel gut im Griff. Es gelingt dir, nicht deinem vergangenen und künftigen Leben zu verfallen; sondern im Hier und Jetzt zu leben. Wenn du, im Zuge der Meditation, Achtsamkeitsübungen praktizieren, sind deine Gedanken, Gefühle und Handlungen kontrollierbar. So kann außerdem kein angestauter Stress bei dir entstehen, der dich nachts unruhig schlafen lässt. Um deine nächtlichen Aktivitäten zu minimieren, ganz gleich, ob wir von schlaflosen TV-Abenden sprechen oder von lästigem Wälzen im Bett, kann die Meditation dein Schlafpensum wieder auffüllen. Dadurch bist du Stressresistenter und deutlich ausgeglichener. Man könnte pauschal sagen, du bist dadurch wieder „Herr deiner Sinne“.

Durch die Meditation wird dein Geist zur Ruhe gebracht und deine Gedanken können an dir – wertungsfrei – vorbeiziehen.

Wie du durch Meditation zu einem besseren Menschen werden

Wie bereits zu Anfang erwähnt, kannst du deine Achtsamkeit auch auf andere Menschen lenken. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Ein bedeutender Grund kann und sollte sein, dass du ein „guter Mensch“ sein kannst. Die Begrifflichkeiten wie Nächstenliebe und Großzügigkeit werden nicht mehr klein geschrieben. Menschen, die sich der regelmäßigen Meditation hingeben sind laut aktuellen Studien mitfühlender und können sich auch besser in andere Menschen hineinversetzen (sind emphatischer). Der Grund dafür ist, dass bei der Meditation gelernt wird, auf sich selbst und auf seine eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Durch das neu gewonnene Selbstvertrauen, sind wir aufgeschlossener und nehmen Emotionen ganz anders wahr – nämlich intensiver. Deshalb werden meditierende Menschen auch als besonders Mitfühlend bezeichnet, da Sie ein besseres Gespür dafür haben, wenn es jemanden z. B. schlecht geht.

Während der Meditation lernst du, deine Gedanken und Gefühle bewusst zu steuern – von nun an nimmst du die Zügel in die Hand. Du entscheidest aktiv, ob du dich deinen Gefühlen hingeben möchtest oder nicht. Wenn du dich für die Hingabe entscheidest, kannst du deine Handlungen steuern.

Die Vorzüge der geführten Meditation

Die geführte Meditation ist eine Meditationspraxis, in der du stimmlich begleitet wirst. Diese Variante der Meditation ist vor allem für jene sehr zu empfehlen, die in der Welt der Meditation noch ziemliche Neulinge sind. Am Anfang ist die Angst, etwas falsch zu machen, groß. Oder es fällt einem zu schwer, sich richtig zu konzentrieren, wenn man alleine ist.

Durch die geführte Meditation fallen diese Ängste weg, denn du wirst von Beginn an von einer geschulten Stimme begleitet, die dich in die Welt der Meditation einführt. Auch ein besonderer Vorteil bei der geführten Meditation ist, dass du hier NIEMALS auf dich alleine gestellt bist. Das bedeutet, dass du dir keinerlei Gedanken darüber machen musst, was du nun als Nächstes tun, ob deine Haltung korrekt ist oder, ob du an das Richtige denkst.

Für Anfänger sind Alleingänge in der Meditation nicht unbedingt ratsam; zu oft schweifen deren Gedanken ab – teilweise sogar unbemerkt. Bei einer geführten Meditation kann dir das nicht passieren, denn hierbei werden Ihnen Anreize genannt! Das einzige, was für dich zu tun ist, wäre, dich von der sprechenden Stimme leiten zu lassen. Dir werden hierbei alle Gedanken und Sorgen abgenommen. So kann der Einstieg in die Welt der Meditation gelingen. Die geführte Meditation ist nicht nur für Anfänger geeignet, sondern auch für Meditierende jeder „Erfahrungsstufe
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